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Praxiserfahrung
Hier findest du einen ausgewählten Auszug meiner Berufserfahrung aus mehr als zwanzig Jahren als Projektleiterin, Change Managerin, Führungskraft, Konfliktmoderatorin, Teamentwicklerin und Trainerin sowie als Mentorin, Sparringspartnerin und Coach.
SAP-Transformation und organisationalen Wandel verbinden
ProjektkontextEin international tätiges Industrieunternehmen startete eine SAP-S/4HANA-Transformation. In der für den weiteren Programmverlauf entscheidenden Anfangsphase mussten Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten etabliert und in eine wirksame Zusammenarbeit überführt werden. Gleichzeitig galt es, die technische Roadmap mit den organisationalen Veränderungen zu verbinden, Auswirkungen auf unterschiedliche Unternehmensbereiche zu erfassen und die relevanten Stakeholder frühzeitig einzubinden.
Mein BeitragIch entwickelte die Change-Architektur für das Gesamtprogramm und steuerte deren Umsetzung und Weiterentwicklung. Gemeinsam mit der Programmleitung arbeitete ich daran, belastbare Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten aufzubauen. Bestandteile der Change-Architektur waren unter anderem Change-Impact-Analysen, Stakeholderdialoge, eine übergreifende Change Story sowie Kommunikations- und Beteiligungsformate. Gemeinsam mit meinem Team konzipierte und realisierte ich auch groß angelegte Formate wie programmweite Kick-off-Veranstaltungen und Retrospektiven. Durch Führungs- und Teamentwicklung stärkte ich die Zusammenarbeit und Handlungsfähigkeit der Programmleitung. Die Mitarbeitenden meines Change-Teams führte und entwickelte ich durch fachliches Sparring, Supervision und Training on the Job.
Future of Work zur gemeinsamen Aufgabe von IT und Business machen
ProjektkontextEin Unternehmen gestaltete die kulturelle Transformation zum digitalen Arbeitsplatz mit Microsoft 365. Das Vorhaben war zunächst stark technisch geprägt. Damit neue Arbeitsweisen in der Organisation wirksam werden konnten, sollten IT und Business ein gemeinsames Verständnis ihrer Verantwortung entwickeln. Gleichzeitig brauchte es Klarheit über Führung, Governance, Kommunikation und Lernen im Veränderungsprozess.
Mein BeitragWährend meiner Mandatsphase entwickelte ich gemeinsam mit dem Projektteam eine integrative Change-Architektur, die den digitalen Arbeitsplatz mit Führung, Kultur und organisationalem Lernen verband. Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen arbeiteten wir an einem geteilten Verantwortungsverständnis von IT und Business und konzipierten skalierbare Lern-, Kommunikations- und Beteiligungsformate sowie Governance- und Kulturpraktiken für die weitere Transformation. Projektleitung und Projektsponsor begleitete ich im Executive Coaching bei der Klärung ihrer Führungsrolle, Haltung und Wirkung in Bezug auf die anstehenden Veränderungsprozesse. Sounding Boards dienten dazu, das Vorgehen mit relevanten Stakeholdern zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die Mitarbeitenden meines Change-Teams führte und entwickelte ich durch fachliches Sparring, Coaching und Training on the Job.
Einen digitalen Arbeitsplatz für unterschiedliche Arbeitsrealitäten anschlussfähig machen
ProjektkontextEine Organisation des Gesundheitswesens bereitete den organisationsweiten Rollout eines digitalen Arbeitsplatzes vor. Die technische Plattform stand bereits zur Verfügung. Offen war, wie sehr unterschiedliche Standorte, Berufsgruppen und Arbeitsrealitäten erreicht und für die Veränderung gewonnen werden konnten. Der Rollout brauchte deshalb ein Vorgehen, das nicht von der Technologie, sondern von den Menschen und ihrer konkreten Arbeit ausging.
Mein BeitragIch entwickelte die strategische Change-Architektur und bereitete die Vorstandskommunikation vor. Durch Stakeholderinterviews und eine Begehung der unterschiedlichen Arbeitsplätze vor Ort erschloss ich gemeinsam mit Beteiligten die Perspektiven verschiedener Berufsgruppen. Auf dieser Grundlage entstanden im Team eine gemeinsame Veränderungsgeschichte sowie Lern-, Kommunikations- und Beteiligungsformate, darunter Workshops zur Aktivierung der Veränderungsbereitschaft und eine Führungskräftekonferenz. Mein Change-Team führte und entwickelte ich durch Supervision und Training on the Job. Die Programmleitung begleitete ich durch resilienzorientiertes Sparring.
Generative KI sicher einführen und gemeinsames Lernen ermöglichen
ProjektkontextEin international tätiges Industrieunternehmen führte Microsoft Copilot ein. Die neue Technologie eröffnete vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und erzeugte gleichzeitig Fragen zu Sicherheit, Einführung und sinnvoller Nutzung. Damit aus ersten Erfahrungen organisationales Lernen entstehen konnte, mussten technologische Möglichkeiten, Interessen unterschiedlicher Stakeholder und die praktische Erprobung miteinander verbunden werden.
Mein BeitragIch richtete den Change-Ansatz auf Orientierung, Anwendungssicherheit und gemeinsames Lernen aus. Dazu brachte ich die Perspektiven von IT, HR und Betriebsrat zusammen und beriet zur kulturellen Einbettung und Kommunikation der Einführung. Im Team unterstützten wir eine internationale Community, in der Erfahrungen transparent geteilt und neue Einsatzmöglichkeiten gemeinsam erschlossen werden konnten. Ergänzende kurze Lernformate unterstützten den Transfer in die praktische Anwendung.
Globale Zusammenarbeit durch Technologie und Kulturwandel auf die digitale Zukunft ausrichten
ProjektkontextEin international tätiges Familienunternehmen wollte seine historisch gewachsene Kommunikations- und Kollaborationslandschaft grundlegend weiterentwickeln. Unterschiedliche Plattformen, lokale Lösungen und Strukturen sollten auf eine gemeinsame globale Basis gestellt werden. Diese Konsolidierung war nicht nur eine technische Aufgabe: Sie veränderte Verantwortlichkeiten, Arbeitsweisen und die Zusammenarbeit zwischen Ländern, Standorten und Funktionen. Darauf aufbauend rückte zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wie der digitale Arbeitsplatz Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung langfristig verändern kann.
Mein BeitragGlobale Plattformstrategie und internationales Change ManagementGemeinsam mit dem IT-Führungsteam und dem Programmteam entwickelte ich die Microsoft-Plattformstrategie und gestaltete die internationale Einführung einer globalen Kollaborationsplattform. Als Programmleiterin verantwortete ich die strategische Ausrichtung, die fachliche Führung des Teams sowie die übergreifenden Entscheidungs- und Steuerungsstrukturen. Das internationale Change Management verband die Konsolidierung der Technologieplattform mit der Weiterentwicklung organisationaler Strukturen und gemeinsamer Arbeitsweisen. Dabei gestaltete ich das Zusammenspiel technologischer, organisationaler und menschlicher Veränderung als zusammenhängenden Transformationsprozess. Auch den Lernansatz richtete ich frühzeitig nicht allein auf einzelne Funktionen, sondern auf konkrete Anwendungsfälle, Arbeitsweisen und Formen der Zusammenarbeit aus.
Smart Collaboration und kulturelle WeiterentwicklungDarauf aufbauend entwickelte und leitete ich das Programm Smart Collaboration. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der digitale Arbeitsplatz Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung verändern und unterstützen kann. Das Programm verband die technologische Weiterentwicklung mit Kultur- und Organisationsentwicklung. In diesem Rahmen wurden die Voraussetzungen für cloudbasiertes Arbeiten geschaffen, ein Social Intranet für eine stärker vernetzte Kommunikation eingeführt und neue Formen mobilen, vernetzten und bereichsübergreifenden Arbeitens vorangetrieben. Frühzeitig wurde auch eine Zukunftsvision zum möglichen Einfluss künstlicher Intelligenz auf Arbeit und Zusammenarbeit in das strategische Change-Narrativ integriert. Innovative Change-Ansätze bezogen alle Führungsebenen in die Entwicklung ein und umfassten auch das Sparring des Topmanagements. Statt Veränderung primär über Push-Kommunikation zu vermitteln, wurde durch Beteiligung und erlebbare neue Möglichkeiten gezielt ein Pull-Effekt in der Organisation erzeugt. Damit wurden in dieser Phase die Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit der Organisation gefördert.
Produktivitäts- und Einsparpotenziale durch neue Arbeits- und Lernformen erschließen
ProjektkontextEin international tätiges Industrieunternehmen wollte im Rahmen eines Effizienzprogramms seine administrativen Arbeitsweisen überprüfen und nachhaltige Produktivitäts- und Einsparpotenziale erschließen. Dabei ging es nicht allein um die Optimierung einzelner Prozesse. Der digitale Arbeitsplatz, veränderte Formen der Zusammenarbeit und ein stärker arbeitsintegriertes Lernen sollten zusammengedacht werden, um Aufwände zu reduzieren, vorhandene Ressourcen wirksamer einzusetzen und die Organisation zukunftsfähiger aufzustellen.
Mein BeitragGemeinsam mit den beteiligten Fach- und Führungsbereichen entwickelte ich die strategische Ausrichtung und Roadmap für Lean Office weiter und wirkte an der Initialisierung und Steuerung der daraus entstehenden Projekte mit. Mein fachlicher Schwerpunkt lag darauf, Potenziale des digitalen Arbeitsplatzes mit neuen Arbeits-, Kooperations- und Lernformen zu verbinden. Es wurden bestehende Abläufe und Arbeitsweisen betrachtet, mögliche Effizienz- und Einsparpotenziale identifiziert und Ansatzpunkte für deren weitere Umsetzung entwickelt. Darüber hinaus brachte ich die Perspektive von New Work und organisationaler Veränderung in die Zusammenarbeit mit IT und Management ein und unterstützte die übergreifende Kommunikation und Positionierung des Vorhabens.
Ein integriertes Steuerungsmodell für die IT etablieren
ProjektkontextDie IT eines international tätigen Unternehmens wollte ihre Steuerungs- und Entscheidungsstrukturen grundlegend weiterentwickeln. Bislang getrennt betrachtete Bereiche wie Prozessmanagement, Unternehmensarchitektur, Kapazitäten, Finanzen und die Zusammenarbeit mit externen Partnern sollten in einem gemeinsamen Steuerungsmodell verbunden werden. Die Einführung veränderte nicht nur Methoden und Systeme, sondern auch Rollen, Verantwortlichkeiten und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der IT.
Mein BeitragAls Projektleiterin gestaltete ich gemeinsam mit dem Projektteam die Einführung der neuen IT-Steuerungsmethodik. Ich führte das Team fachlich, verantwortete die agile Projektplanung und -steuerung und koordinierte den externen Implementierungspartner. Mein Schwerpunkt lag darauf, die unterschiedlichen Steuerungsdimensionen in ein zusammenhängendes Modell zu überführen und die technische Implementierung mit den notwendigen Prozess- und Rollenveränderungen zu verbinden. Dazu gehörten auch das Change Management sowie die Kommunikation des neuen Steuerungsverständnisses in die IT-Organisation.
Einen verdeckten Teamkonflikt klären und gemeinsame Zusammenarbeit wieder ermöglichen
AusgangslageEin Team wollte gemeinsame Werte für seine zukünftige Zusammenarbeit entwickeln. Im Verlauf der Vorbereitung und des Workshops zeigte sich, dass hinter unterschiedlichen Vorstellungen über Werte und Verhalten ein bislang nicht offen bearbeiteter Konflikt lag. Dieser erschwerte den Umgang mit Unterschiedlichkeit und beeinträchtigte die gemeinsame Ausrichtung.
Mein BeitragIch konzipierte und moderierte einen Werteworkshop, der sowohl die gemeinsame Orientierung als auch die bestehende Konfliktdynamik bearbeitbar machte. In einem geschützten Rahmen konnten unterschiedliche Wahrnehmungen, Bedürfnisse und Erwartungen ausgesprochen werden. Der zugrunde liegende Konflikt wurde transparent, gemeinsam eingeordnet und bearbeitet. Dadurch entstand eine neue Grundlage, um Unterschiede konstruktiver zu nutzen und wieder gemeinsam an den Zielen des Teams zu arbeiten.
Einen eskalierten Konflikt klären und tragfähige Entscheidungen ermöglichen
AusgangslageZwischen mehreren Bereichen einer Organisation war ein fachlicher Konflikt zunehmend persönlich geworden. Lagerbildung, gegenseitige Zuschreibungen und individuelle Belastungsreaktionen erschwerten eine sachliche Zusammenarbeit. Neben der Konfliktklärung musste deshalb beurteilt werden, unter welchen Voraussetzungen eine weitere Zusammenarbeit möglich und verantwortbar war.
Mein BeitragIch gestaltete und moderierte einen psychologisch fundierten Klärungsprozess mit besonderer Sensibilität für persönliche Belastungs- und Triggerdynamiken. Dabei wurden fachliche, organisationale, zwischenmenschliche und persönliche Ebenen des Konflikts differenziert betrachtet. Die Beteiligten erhielten Raum, ihre Wahrnehmungen sichtbar zu machen, die entstandene Dynamik einzuordnen und selbstbestimmt eine Entscheidung herbeizuführen. Der Prozess schuf eine belastbare Grundlage, um Möglichkeiten, Grenzen und Konsequenzen der weiteren Zusammenarbeit zu beurteilen und tragfähige Entscheidungen zu treffen.
Eine hoch emotionalisierte Arbeitsbeziehung verantwortungsvoll ordnen
AusgangslageIn einer zentralen Arbeitsbeziehung hatten sich persönliche, zwischenmenschliche und berufliche Dynamiken so stark miteinander verwoben, dass eine sachliche Zusammenarbeit kaum noch möglich war. Die Situation war für beide Beteiligten emotional belastend und berührte zugleich Fragen von Rollen, Verantwortung, Grenzen und möglichen Machtunterschieden. Gesucht wurde ein geschützter Klärungsprozess, der weitere Eskalation und Schaden verhindern und verantwortliche Entscheidungen über die zukünftige Zusammenarbeit ermöglichen sollte.Mein BeitragIch begleitete die Beteiligten in einem vertraulichen Mediations- und Klärungsprozess. Dabei wurden persönliche Anliegen, berufliche Rollen und organisationale Verantwortung differenziert betrachtet und wieder klarer voneinander getrennt. Im Mittelpunkt standen ein respektvoller Umgang, die Wahrung persönlicher Grenzen und die Frage, welche Form der weiteren Zusammenarbeit verantwortbar und belastbar möglich sein konnte. Ergänzend begleitete ich beide Personen einzeln bei der emotionalen Verarbeitung und Resilienzstärkung. So konnte die hoch belastete Situation geordnet und eine Grundlage für Entscheidungen geschaffen werden, bei denen Würde, Verantwortung und Schutz aller Beteiligten gewahrt blieben.
Ein Führungsteam in der Transformation gemeinsam handlungsfähig machen
AusgangslageIn der Anfangsphase eines komplexen Transformationsvorhabens musste das verantwortliche Führungsteam seine gemeinsame Rolle finden. Neben der Klärung formaler Rollen und Verantwortlichkeiten galt es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, Entscheidungswege zu ordnen und als Leitungsteam gemeinsam Orientierung für das Vorhaben zu geben.
Mein BeitragIch begleitete das Führungsteam dabei, seine Zusammenarbeit und gemeinsame Führungsverantwortung zu entwickeln. Durch Teamentwicklung, gemeinsame Reflexion, Feedback und fachliches Sparring wurden Unsicherheiten und Spannungen frühzeitig bearbeitbar. Das Team entwickelte ein gemeinsames Verständnis seiner Aufgabe, tragfähige Formen der Abstimmung und mehr Sicherheit in der gemeinsamen Steuerung der Transformation. Ergänzende Einzelbegleitungen ermöglichten es, persönliche Führungsfragen individuell zu vertiefen.
Teams in zentraler Transformationsrolle handlungsfähig aufstellen
AusgangslageTeams, die in Transformationen eine wesentliche Rolle übernehmen, müssen Orientierung geben und wirksam zusammenarbeiten, während sich ihr eigenes Umfeld gleichzeitig verändert. Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege sind häufig noch nicht ausreichend geklärt. Unterschiedliche Perspektiven, hoher Erwartungsdruck und fehlende gemeinsame Routinen können zusätzlich dazu führen, dass Zusammenarbeit und Lernen hinter dem operativen Handlungsdruck zurückstehen.Mein BeitragIn unterschiedlichen Transformationskontexten begleitete und führte ich Teams dabei, ihre Zusammenarbeit aufzustellen, zu ordnen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gemeinsam wurden Rollen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Arbeitsweisen geklärt sowie tragfähige Feedback-, Reflexions- und Lernroutinen etabliert. Fachliches Sparring, Supervision, Teamentwicklung und Training on the Job halfen, konkrete Situationen aus der laufenden Arbeit zu bearbeiten und daraus gemeinsam zu lernen. So konnten die Teams ihre eigene Arbeitsfähigkeit entwickeln und ihre zentrale Rolle in der Transformation wirksamer wahrnehmen.
Ein Team für neue technologische Aufgaben aufbauen und weiterentwickeln
AusgangslageIm Zuge einer digitalen Strategie entstand ein neues Team für die Gestaltung und Einführung digitaler Zusammenarbeit. Dafür mussten Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten geklärt, unterschiedliche Kompetenzen zusammengeführt und eine tragfähige Zusammenarbeit aufgebaut werden. Durch den permanenten technologischen Fortschritt veränderten sich das Aufgabenverständnis, die benötigten Kompetenzen und die Arbeitsweise des Teams erneut.
Mein BeitragIch baute das Team von Beginn an auf und entwickelte es sowohl fachlich als auch in seiner Zusammenarbeit weiter. Gemeinsam klärten wir Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen und richteten die Arbeit auf die strategischen Anforderungen aus. Erforderliche Kompetenzen wurden frühzeitig und unter begrenzten zeitlichen Kapazitäten direkt im Arbeitsalltag aufgebaut. Durch fachliches Sparring, Konfliktklärung, gemeinsames Lernen, Feedback und Entwicklung on the job wuchs das Team schrittweise in seine veränderte Verantwortung hinein.
Selbstorganisation und Eigenverantwortung im Team verankern
AusgangslageEin Team wollte Aufgaben transparenter steuern, Meetings wirksamer gestalten und seine Zusammenarbeit verlässlicher organisieren. Gleichzeitig sollte die Verantwortung für die Arbeitsorganisation nicht dauerhaft bei der Führungskraft liegen, sondern zunehmend vom Team selbst übernommen werden.
Mein BeitragGemeinsam mit dem Team entwickelte ich auf Grundlage von Lean und agilen Prinzipien neue Strukturen für Aufgabenmanagement und Meetings. Die Arbeitsweise wurde zunächst vor Ort und bewusst mit einfachen analogen Mitteln erprobt und später in eine digitale Umgebung übertragen. Das Team lernte unmittelbar an den eigenen Aufgaben und entwickelte die Strukturen kontinuierlich weiter. Wechselnde Moderation, gemeinsame Reflexion und regelmäßiges Feedback stärkten Eigenverantwortung und Selbstorganisation. So entstand eine Arbeitsweise, die zunehmend unabhängig von der Führungskraft vom Team selbst getragen wurde.
Führungskräfte über freiwillige Erfahrungsräume für Veränderung gewinnen
AusgangslageNeue Formen der Zusammenarbeit sollten im Führungsalltag verankert werden, ohne Führungskräfte durch zusätzliche Pflichtveranstaltungen oder reine Veränderungskommunikation unter Druck zu setzen. Die Führungskräfte brauchten unterschiedliche Gelegenheiten, sich mit der Veränderung auseinanderzusetzen, eigene Fragen einzubringen, neue Arbeitsweisen zu erproben und deren Nutzen für ihre konkreten Herausforderungen zu erleben.
Mein BeitragIch entwickelte eine Lernarchitektur aus freiwilligen Innovations- und Beteiligungsformaten, Impulsen in bestehenden Führungsrunden, vertraulichen Einzelgesprächen und aufmerksamkeitsstarken Großformaten. Bestehende Besprechungen und Führungstagungen wurden bewusst genutzt, damit Lernen in den regulären Führungsalltag einfließen konnte und möglichst wenig zusätzlicher Aufwand entstand.Erste interessierte Führungskräfte erprobten neue Ansätze, erzielten sichtbare Ergebnisse und berichteten positiv über ihre Erfahrungen. Dadurch entstand ein Pulleffekt: Das Interesse weiterer Führungskräfte und die Nachfrage nach Begleitung nahmen kontinuierlich zu. Vertrauliche Gespräche machten zugleich Fragen, Sorgen und Lernbedarfe sichtbar. Diese emotionale und organisationale Realität floss in die weitere Gestaltung der Impulse und Interventionen ein. So entwickelte sich schrittweise ein breiteres Commitment für die Veränderung.
Ein Führungsteam auf eine bevorstehende Transformation vorbereiten
AusgangslageVor dem Start einer technologischen und organisationalen Transformation sollte sich das verantwortliche Führungsteam bewusst auf seine Rolle im bevorstehenden Veränderungsprozess vorbereiten. Die Führungskräfte mussten nicht nur Orientierung für ihre Mitarbeitenden schaffen, sondern zunächst die eigene Haltung, ihre Reaktionen auf Veränderung und die Wirkung ihres Führungsverhaltens reflektieren.
Mein BeitragIch konzipierte und leitete einen gemeinsamen Entwicklungsimpuls zum Führen in Krisen und Wandel. Die Führungskräfte ordneten ein, wie Menschen auf Veränderungen reagieren, wo sie selbst im Veränderungsprozess standen und welchen Einfluss ihr Verhalten auf Sicherheit, Motivation und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden haben konnte. Fachliche Impulse zu Veränderungsdynamiken, Selbstführung, gesundheitsorientierter Führung und Veränderungsmotivation wurden mit Reflexion, Austausch und konkreten Führungssituationen verbunden. Im Anschluss begleitete ich einzelne Führungskräfte punktuell in vertraulichen Coachings, um individuelle Fragen und Herausforderungen aus ihrer Rolle in der Transformation weiter zu bearbeiten.
Veränderungsmüdigkeit durch eine gemeinsame Resilienz-Lernreise auffangen
AusgangslageEin Team befand sich seit längerer Zeit in einer belastenden Veränderungsphase. Unsicherheit, eingeschränkter persönlicher Kontakt und die Dauer der Veränderung hatten zu spürbarer Erschöpfung und Veränderungsmüdigkeit geführt. Gesucht wurde ein freiwilliges Format, das die Mitarbeitenden nicht zusätzlich beanspruchte, sondern regelmäßig Stabilität, Verbindung und neue Handlungsimpulse ermöglichte.
Mein BeitragIch entwickelte und begleitete eine virtuelle Resilienz-Lernreise mit wöchentlichen gemeinsamen Lernstunden. In überschaubaren Einheiten verband ich fachliche Impulse mit Reflexion, praktischen Übungen und persönlichem Austausch. Die Teilnehmenden konnten ihre aktuelle Situation einordnen, individuelle Ressourcen aktivieren und voneinander lernen. Durch die regelmäßige Begleitung entstand ein verlässlicher Raum, der Beziehung und Selbstwirksamkeit förderte und dem Team half, mit der anhaltenden Veränderungsbelastung bewusster umzugehen.
In Veränderung eigene Kraftquellen aktivieren und wieder handlungsfähig werden
TrainingskontextIn regelmäßig durchgeführten Resilienztrainings unterstütze ich Mitarbeitende dabei, die eigenen Reaktionen auf Veränderung besser zu verstehen, vorhandene Ressourcen bewusst zu nutzen und persönliche Handlungsmöglichkeiten für belastende Situationen zu entwickeln. Resilienz wird dabei nicht nur als theoretisches Konzept vermittelt, sondern individuell erfahrbar und in den Arbeitsalltag übertragbar gemacht.
Mein BeitragIch konzipiere und leite das Training. Anhand der Veränderungskurve und der sieben Säulen der Resilienz verbinde ich fachliche Impulse mit Übungen, persönlicher Reflexion, Gruppenarbeit und gemeinsamem Beziehungserleben. Die Teilnehmenden ordnen ihre aktuelle Situation ein, erkennen bereits vorhandene Stärken und identifizieren individuelle Entwicklungsfelder. Daraus leiten sie konkrete, handhabbare Schritte für ihren Alltag ab. So setzt das Training einen Veränderungsimpuls, aktiviert Ressourcen und fördert eine selbstmotivierte Umsetzung im Alltag.
Gesundheit und Arbeitsfähigkeit im belastenden Alltag bewusst erhalten
TrainingskontextIn regelmäßig durchgeführten Trainings unterstütze ich Mitarbeitende dabei, die eigene Gesundheit nicht erst bei deutlicher Erschöpfung in den Blick zu nehmen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheit, Stressregulation und Leistungsfähigkeit auch unter anspruchsvollen Arbeitsbedingungen aktiv beeinflusst und langfristig erhalten werden können.Mein BeitragIch konzipiere und leite das Training „Gesund und stressfrei arbeiten“. Ausgehend von einem positiven Gesundheitsverständnis reflektieren die Teilnehmenden ihre persönlichen Belastungsfaktoren, Ressourcen und bisherigen Bewältigungsstrategien. Fachliche Impulse verbinde ich mit praktischen Übungen, Austausch und individueller Standortbestimmung. Daraus entwickeln die Teilnehmenden konkrete Maßnahmen, die zu ihrer Lebens- und Arbeitssituation passen und im Alltag eigenständig umgesetzt werden können.
Kreativität und Ko-Kreation für neue Lösungen aktivieren
AusgangslageIm Rahmen einer Veranstaltung zur Zukunft der Arbeit sollten Teilnehmende neue Perspektiven auf ihre Arbeitswelt entwickeln und gemeinsam erste Lösungen für konkrete Herausforderungen entwerfen. Dafür brauchte es einen Erfahrungsraum, der über die rein sachliche Diskussion hinausging und sowohl individuelle Wahrnehmung als auch gemeinsames kreatives Denken anregte.Mein BeitragIch konzipierte und moderierte einen Innovationsworkshop, der fachliche Impulse mit kreativen und künstlerischen Methoden, Selbstreflexion und gemeinsamer Arbeit im Team verband. Die Teilnehmenden setzten sich zunächst mit eigenen Wahrnehmungen, Erfahrungen und Denkweisen auseinander. Im Austausch wurden unterschiedliche Perspektiven sichtbar und als Ressource für den kreativen Prozess genutzt. Darauf aufbauend entwickelten die Teams gemeinsam erste Lösungsskizzen. So wurde Kreativität nicht nur vermittelt, sondern als praktisch nutzbare Kompetenz für Veränderung und Ko-Kreation erlebt.
Veränderungsimpulse für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar gestalten
AusgangslageFührungskräfte, Potenzialträgerinnen und Potenzialträger, Netzwerke und Mitarbeitendengruppen sollten sich in unterschiedlichen Kontexten mit Veränderung und persönlicher Entwicklung auseinandersetzen. Dafür wurden kompakte Formate benötigt, die in begrenzter Zeit Orientierung geben, persönliche Relevanz herstellen und die Teilnehmenden zur eigenen Auseinandersetzung und Umsetzung anregen.Mein BeitragIch konzipierte und moderierte Workshops, Impulsveranstaltungen und halbtägige Formate für unterschiedliche Zielgruppen. Dabei verband ich fachliche Impulse mit Selbstreflexion, praktischen Übungen und dem Austausch in der Gruppe. Inhalte und Methoden wurden jeweils an die Erfahrungen, Fragestellungen und Rahmenbedingungen der Teilnehmenden angepasst.So entstanden kompakte Erfahrungsräume, in denen die Teilnehmenden neue Perspektiven gewinnen, eigene Themen bearbeiten und konkrete Impulse für ihren Alltag entwickeln konnten. Je nach Anlass standen unter anderem Veränderungsfähigkeit, Führung, Zukunft der Arbeit, Resilienz oder persönliche Entwicklung im Mittelpunkt.
C-Level bei der strategischen und organisationalen Neuausrichtung begleiten
AusgangslageAuf C-Level mussten unter hoher Unsicherheit Entscheidungen mit großer wirtschaftlicher, organisationaler und menschlicher Tragweite getroffen werden. Dazu gehörten die strategische Neuausrichtung, Investitions- und Priorisierungsentscheidungen, Einsparungen sowie personelle Veränderungen, Einstellungen oder Trennungen. Gleichzeitig galt es zu entscheiden, welche Zukunftsfelder weiterverfolgt, wo begrenzte Ressourcen eingesetzt und welche bisherigen Aktivitäten nicht fortgeführt werden sollten.Neben der sachlichen Bewertung beeinflussten persönliche Prägungen, etablierte Führungsmuster und bestehende Systemdynamiken den Entscheidungsprozess. Die Herausforderung bestand darin, auch bei unvollständiger Informationslage zu tragfähigen Entscheidungen zu kommen, deren Konsequenzen zu verantworten und der Organisation Orientierung zu geben.
Mein BeitragIm längerfristigen Sparring schuf ich einen vertraulichen Denk- und Entscheidungsraum, in dem strategische Optionen, Zielkonflikte und mögliche Konsequenzen sorgfältig betrachtet werden konnten. Ich unterstützte dabei, wirtschaftliche, organisationale und menschliche Perspektiven miteinander zu verbinden, Prioritäten zu klären und zwischen notwendigen Entscheidungen, persönlichen Barrieren und systemischen Blockaden zu unterscheiden.Zugleich reflektierten wir, wie Entscheidungen verantwortungsvoll kommuniziert und in der Organisation umgesetzt werden konnten. Dabei ging es auch um die Wirkung des eigenen Führungsverhaltens, den Umgang mit Ambivalenz und die Fähigkeit, trotz Unsicherheit eine klare Richtung zu vertreten. So verband die Begleitung strategische Entscheidungsfähigkeit mit persönlicher Führungsentwicklung.
Programm- und Projektleitungen in komplexen Transformationen handlungsfähig halten
AusgangslageProgramm- und Projektleitungen trugen in unterschiedlichen Transformationsvorhaben eine hohe fachliche, organisationale und persönliche Verantwortung. Technologische Veränderungen wirkten sich auf Strukturen, Rollen, Prozesse und Zusammenarbeit aus. Gleichzeitig mussten Blockaden im System erkannt, Projektteams aufgestellt, Mitarbeitende durch die Veränderung geführt und zahlreiche Interessen miteinander verbunden werden. Unter hohem Zeit- und Erfolgsdruck fehlte häufig der Raum, die eigene Situation zu überdenken und die persönliche Leistungsfähigkeit präventiv zu sichern.
Mein BeitragIch schuf einen vertraulichen Denk- und Reflexionsraum, in dem die Verantwortlichen komplexe Situationen sortieren, Wechselwirkungen zwischen Technologie, Organisation und menschlicher Veränderung erfassen und das eigene Vorgehen überprüfen konnten. Gemeinsam betrachteten wir anstehende Entscheidungen, systemische Blockaden, Stakeholderdynamiken sowie Fragen der Führung und Zusammenarbeit.Gleichzeitig reflektierten wir, wie die eigene Leistungs- und Führungsfähigkeit unter anhaltendem Druck erhalten werden konnte. Dazu gehörten Selbstführung, Priorisierung, Abgrenzung, Resilienz und der bewusste Umgang mit Belastung. So konnten die Verantwortlichen ihre Rolle klarer ausfüllen, Teams gezielter aufstellen und Mitarbeitenden auch in anspruchsvollen Veränderungsphasen Orientierung geben.
Transformations- und Changeverantwortliche durch Reflexion und Lernen im Arbeitsprozess stärken
AusgangslageTransformationsverantwortliche mussten komplexe Veränderungsprozesse gestalten und zugleich ihre eigene Veränderungs- und Beratungskompetenz weiterentwickeln. Die entscheidenden Fragen entstanden unmittelbar im Arbeitsalltag: Ist das gewählte Vorgehen noch passend? Welche Dynamiken werden übersehen? Wo liegen blinde Flecken und welche Intervention ist in der aktuellen Situation tatsächlich hilfreich?Mein BeitragIch begleitete Transformationsverantwortliche durch fachliches Sparring, Supervision und Lernen im Arbeitsprozess. Konkrete Stakeholder-, Kommunikations- und Veränderungssituationen wurden gemeinsam reflektiert, alternative Perspektiven entwickelt und mögliche Interventionen auf ihre Wirkung im jeweiligen System geprüft. Der geschützte Denkraum ermöglichte es, Belastung abzugeben, das eigene Handeln mit Abstand zu betrachten und Unsicherheiten offen anzusprechen. Dadurch wuchsen fachliche Sicherheit, Selbstreflexion und die Fähigkeit, auch in komplexen Situationen bewusst und eigenständig zu handeln.
Führungstandem in Transformationen gemeinsam ausrichten
AusgangslageEin Führungstandem übernahm in einem Transformationskontext gemeinsam Verantwortung für weitreichende Veränderungen. Unterschiedliche Rollen, Perspektiven, Arbeitsweisen und persönliche Prägungen mussten so miteinander verbunden werden, dass nach innen verlässliche Zusammenarbeit und nach außen eine klare gemeinsame Führung entstehen konnten. Zugleich bestand die Gefahr, dass ungeklärte Erwartungen oder Spannungen durch den Veränderungsdruck verstärkt wurden.
Mein BeitragIch begleitete das Führungstandem dabei, ihre Rollen, Verantwortlichkeiten und gegenseitigen Erwartungen zu klären. In gemeinsamen und individuellen Reflexionsräumen wurden unterschiedliche Perspektiven, persönliche Muster und Spannungen besprechbar gemacht. Wir entwickelten belastbare Formen der Abstimmung, Entscheidungsfindung und Kommunikation und klärten, wie sich die Beteiligten gegenseitig ergänzen und entlasten konnten, aber auch wie sie ihr Führungsverständnis für die Veränderung aufstellten und wo Entwicklungsbedarf bestand. So entstand eine verlässlichere gemeinsame Führungsgrundlage für die anstehende Transformation.
Führungskräften in Transformationen geschützte Reflexionsräume geben
AusgangslageFührungskräfte mussten weitreichende Veränderungen vertreten und gestalten, obwohl sie selbst Fragen, Sorgen, Widerstände und persönlichen Lernbedarf hatten. In regulären Führungsrunden konnten diese Themen nicht immer offen angesprochen werden, weil Rollenerwartungen, organisationale Interessen oder Konkurrenzdynamiken eine ungeschützte Reflexion erschwerten. Dadurch bestand die Gefahr, dass die emotionale Realität der Führungskräfte in der Gestaltung der Transformation unberücksichtigt blieb.
Mein BeitragIn vertraulichen Einzelgesprächen, Interviews und persönlichen Sparrings schuf ich Räume, in denen Führungskräfte ihre Situation ohne Gesichtsverlust reflektieren konnten. Ich unterstützte sie dabei, emotionale Reaktionen einzuordnen, die eigene Position in der Veränderung zu klären und passende nächste Schritte für Führung und Kommunikation zu entwickeln.Anonymisierte Erkenntnisse aus den Gesprächen flossen zugleich in die Gestaltung weiterer Maßnahmen und Interventionen ein. Dadurch konnten diese stärker an den tatsächlichen Fragen, Belastungen und Veränderungsdynamiken der Führungskräfte ansetzen, ohne die Vertraulichkeit der individuellen Gespräche zu verletzen.
Sicherheit in einer neuen Führungsrolle entwickeln
AusgangslageMenschen übernahmen erstmals Führungsverantwortung oder wechselten in eine neue Führungsrolle innerhalb eines veränderten organisationalen Umfelds. Neben fachlichen Erwartungen mussten sie ihren eigenen Platz im System finden, Beziehungen zu Mitarbeitenden und anderen Führungskräften gestalten und ein stimmiges Verständnis ihrer neuen Verantwortung entwickeln.
Mein BeitragIch begleitete sie dabei, ihre Rolle bewusst zu klären und ein zur eigenen Persönlichkeit passendes Führungsverhalten zu entwickeln. Anhand konkreter Situationen reflektierten wir Erwartungen, Beziehungen, Entscheidungs- und Kommunikationsmuster sowie persönliche Unsicherheiten. Daraus entstanden Handlungsmöglichkeiten für Delegation, Abgrenzung, Feedback, Konflikte und den Umgang mit Verantwortung. Die Begleitung verband unmittelbare Lösungen für den Führungsalltag mit der schrittweisen Entwicklung einer eigenen Führungshaltung.
Langjährige Führungserfahrung unter neuen Bedingungen weiterentwickeln
AusgangslageErfahrene Führungskräfte verfügten über umfassende berufliche und persönliche Erfahrung, erlebten ihre Rolle unter veränderten organisationalen und gesellschaftlichen Bedingungen jedoch teilweise als widersprüchlich oder unsicher. Bewährte Führungsmuster, neue Erwartungen und eigene Veränderungserfahrungen mussten neu eingeordnet und miteinander verbunden werden.Mein BeitragIch schuf einen vertraulichen Reflexionsraum, in dem bisherige Erfahrungen gewürdigt und zugleich auf ihre heutige Wirksamkeit überprüft werden konnten. Gemeinsam betrachteten wir konkrete Führungssituationen, vorhandene Stärken, entstandene Unsicherheiten und mögliche blinde Flecken. Dabei ging es nicht um einen vollständigen Neubeginn, sondern um die bewusste Integration von Erfahrung und neuen Anforderungen. So konnten die Führungskräfte ihr Führungsverständnis weiterentwickeln und wieder mehr Sicherheit in Haltung und Handeln gewinnen.
Resilienz und Selbstführung unter hoher Belastung stärken
AusgangslageEine hohe berufliche oder private Belastung beeinträchtigte die Konzentrations-, Entscheidungs- und Leistungsfähigkeit von Menschen in verantwortungsvollen Rollen. Vorhandene Bewältigungsstrategien reichten nicht mehr aus und die eigenen Ressourcen waren im Alltag kaum noch zugänglich. Bevor weitere berufliche oder persönliche Entwicklung möglich wurde, brauchte es Stabilisierung und einen tragfähigen Umgang mit der aktuellen Situation.Mein BeitragIm individuellen Resilienzcoaching unterstützte ich die begleiteten Personen dabei, ihre Belastung einzuordnen, vorhandene Kraftquellen wiederzuentdecken und konkrete Möglichkeiten zur Entlastung zu entwickeln. Gemeinsam betrachteten wir Stressreaktionen, innere Antreiber, persönliche Grenzen und die Wechselwirkungen zwischen beruflicher und privater Situation.Darauf aufbauend entwickelten die begleiteten Personen eine achtsamere Selbstführung und alltagstaugliche Strategien für Priorisierung, Abgrenzung, Regulation und Regeneration. Ziel war, die eigenen Ressourcen wieder zugänglich zu machen, Selbstwirksamkeit zu stärken und schrittweise zu mehr Stabilität, Handlungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit zurückzufinden.
Berufliche Belastung bewältigen und Grenzen klären
AusgangslageEine Person kam in die Begleitung, weil sich ihre berufliche Situation über längere Zeit zugespitzt hatte. Im Arbeitsumfeld liefen mehrere Veränderungen gleichzeitig, Verantwortlichkeiten waren nicht eindeutig geklärt und die Zusammenarbeit mit der eigenen Führungskraft war zunehmend konfliktbelastet. Um den Arbeitsalltag trotzdem zu bewältigen, übernahm die Person immer mehr Verantwortung. Dadurch wurde es schwieriger, Abstand zu gewinnen, Prioritäten zu setzen und die eigenen Belastungsgrenzen im Blick zu behalten.Mein BeitragZunächst ordneten wir die verschiedenen Ebenen der Situation: Was gehörte zur organisationalen Veränderung, was zum Konflikt mit der Führungskraft und was lag tatsächlich im eigenen Verantwortungsbereich? Dadurch wurde klarer, welche Aspekte die Person beeinflussen konnte und wo Abgrenzung notwendig war.Achtsamkeitsübungen unterstützten sie dabei, Belastung früher wahrzunehmen und die eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernster zu nehmen. Gemeinsam entwickelten wir konkrete Möglichkeiten, Verantwortung klarer abzugrenzen, schwierige Situationen bewusster anzusprechen und Regeneration verlässlicher in den Alltag einzubauen. So konnte die Person ihre Kräfte gezielter einsetzen und wieder mehr Handlungsspielraum im Umgang mit der beruflichen Situation gewinnen.
Eine berufliche Neuorientierung fundiert vorbereiten
AusgangslageEine Person war mit ihrer beruflichen Situation nicht mehr zufrieden, konnte aber zunächst nicht eindeutig benennen, was verändert werden musste. Bestimmte Aufgaben passten weiterhin zu ihren Fähigkeiten, gleichzeitig fehlten Motivation, Entwicklungsmöglichkeiten oder passende Rahmenbedingungen. Offen war, ob kleinere Veränderungen im bestehenden Umfeld ausreichen würden oder eine grundsätzlichere Neuorientierung notwendig war.
Mein BeitragAusgehend von konkreten Arbeitssituationen untersuchten wir, wodurch Unzufriedenheit und Belastung entstanden. Wir differenzierten zwischen der Tätigkeit, der bestehenden Rolle, dem organisationalen Umfeld und den persönlichen Erwartungen. Dabei betrachteten wir die Stärken, Interessen und Werte der Person ebenso wie die Bedingungen, unter denen sie gut arbeiten konnte: Wie viel Sicherheit war wichtig? Wie viel Freiraum und Gestaltungsmöglichkeit wurden gebraucht? Welche Aufgaben gaben Energie und welche kosteten dauerhaft Kraft?Daraus entstanden Kriterien für eine passende berufliche Zukunft. Auf dieser Grundlage prüften wir verschiedene Möglichkeiten, von einer veränderten Gestaltung der bisherigen Rolle bis zu einem Wechsel des Aufgabenfeldes oder Arbeitgebers.
Sich selbst besser verstehen und mehr Vertrauen entwickeln
AusgangslageEine Person erlebte viel inneren Stress, zweifelte häufig an der eigenen Wahrnehmung und machte sich auch bei alltäglichen Entscheidungen viele Sorgen. Sie wollte besser verstehen, was sie brauchte, weshalb bestimmte Situationen sie stärker forderten als andere und wie sie selbstbestimmter mit Erwartungen von außen umgehen konnte. Dabei beschäftigte sie sich bereits mit der Frage, welche Rolle Neurodiversität für ihr Erleben und ihr Selbstverständnis spielte.Mein BeitragAnhand konkreter Lebenssituationen betrachteten wir wiederkehrende Reaktionen, Bedürfnisse, Stärken und Belastungsgrenzen. Die Person lernte, deutlicher zwischen äußeren Erwartungen, eigenen Wünschen und zweifelnden Gedanken zu unterscheiden. Neurodiversität bezogen wir als eine mögliche Perspektive auf das eigene Erleben ein, ohne die Persönlichkeit darauf zu reduzieren oder eine diagnostische Einordnung vorzunehmen.Im Verlauf entstand ein differenzierteres Bild davon, was die Person an sich annehmen, was sie verändern und welche Bedingungen sie für ein stimmiges Leben schaffen wollte. Kleine, selbst gewählte Schritte im Alltag halfen ihr, die eigenen Erkenntnisse zu erproben und mehr Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit zu entwickeln.
Nach einem Burnout wieder Vertrauen in die eigene Belastbarkeit entwickeln
AusgangslageEine Person hatte nach einem Burnout und dessen Behandlung gesundheitlich wieder mehr Stabilität gewonnen. Im beruflichen Alltag blieb jedoch die Unsicherheit, wie viel Belastung sie sich wieder zutrauen konnte. Einerseits wollte sie Verantwortung übernehmen und an ihre Fähigkeiten anknüpfen, andererseits bestand die Sorge, Warnsignale zu übersehen und erneut über die eigenen Grenzen zu gehen. Dadurch wurden auch überschaubare berufliche Anforderungen teilweise mit großer Vorsicht betrachtet.Mein BeitragDas Coaching setzte nach der Behandlung an und konzentrierte sich auf Resilienz, Selbstführung und den beruflichen Umgang mit der eigenen Belastbarkeit. Gemeinsam reflektierten wir konkrete Arbeitssituationen: Was war eine angemessene Herausforderung, was führte tatsächlich zu Überlastung und welche früheren Erfahrungen verstärkten die Unsicherheit?Achtsamkeitsübungen unterstützten die Person dabei, körperliche und emotionale Signale früher und differenzierter wahrzunehmen. Gleichzeitig betrachteten wir vorhandene Kraftquellen, notwendige Rahmenbedingungen und Möglichkeiten, Anforderungen bewusst zu dosieren. Die Person erprobte schrittweise wieder Aufgaben und Verantwortung. Die dabei gewonnenen Erfahrungen wurden im Coaching ausgewertet und für die weitere Gestaltung des Arbeitsalltags genutzt.So entwickelte sich neben einem realistischeren Verständnis der eigenen Grenzen auch neues Zutrauen in die vorhandenen Fähigkeiten. Belastbarkeit bedeutete dabei nicht, wieder wie früher zu funktionieren, sondern Anforderungen, Regeneration und eigene Bedürfnisse bewusster miteinander zu verbinden.
Sich achtsam und kreativ für Beziehung öffnen
AusgangslageEine Person wünschte sich eine Partnerschaft, erlebte neue Begegnungen jedoch als ambivalent. Einerseits bestand der Wunsch nach Nähe, Lebendigkeit und gemeinsamen Erfahrungen. Andererseits waren Sicherheit, Selbstbestimmung und der Schutz des eigenen Lebens wichtig. Frühere Erfahrungen und Unsicherheiten führten dazu, dass die Person sich in Begegnungen teilweise zurückhielt. Sie wollte besser verstehen, was sie suchte und wie sie sich öffnen konnte, ohne die eigenen Grenzen aufzugeben.
Mein BeitragÜber einen längeren Prozess verband ich persönliche Reflexion, Achtsamkeit, kunsttherapeutisch orientierte Interventionen und soziale Experimente im Alltag. Wir betrachteten konkrete Begegnungen und untersuchten, was Interesse und Offenheit förderte, wann Unsicherheit entstand und welche Bedürfnisse dabei berührt wurden. Achtsamkeitsimpulse unterstützten die Person darin, diese Reaktionen nicht nur gedanklich zu bewerten, sondern körperliche Signale, Gefühle und Grenzen früher wahrzunehmen.In der gestalterischen Arbeit setzte sich die Person damit auseinander, welche Seiten sie nach außen zeigte und was sie bislang eher im Inneren bewahrte. Eine weitere Gestaltung machte das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit sichtbar. Die entstandenen Bilder wurden zum Ausgangspunkt für die weitere Reflexion: Welche Formen von Nähe passten zur Person? Was benötigte sie, um sich sicher zu fühlen? Wann war dieser Schutz hilfreich und wann begrenzte er neue Begegnungen?Aus diesen Erkenntnissen entwickelte die Person kleine soziale Experimente: häufiger Kontakt aufzunehmen, Interesse deutlicher zu zeigen, Begegnungen länger offenzuhalten und zugleich aufmerksam für die eigenen Grenzen zu bleiben. Die Erfahrungen aus dem Alltag flossen wiederum in das Coaching und die weitere gestalterische Arbeit ein. So entstand schrittweise mehr Klarheit darüber, welche Beziehung die Person suchte und wie sie Nähe und Selbstbestimmung miteinander verbinden konnte.
Nach sozialem Rückzug wieder Beziehungen beleben
AusgangslageEine Person stellte nach der Corona-Zeit fest, dass ihr Leben ruhiger und einsamer geworden war. Einige Freundschaften hatten sich durch Rückzug und unterschiedliche Lebensentwicklungen verändert, andere Personen im Umfeld gründeten Familien und standen seltener für spontane Unternehmungen zur Verfügung. Obwohl Kontakte vorhanden waren, fehlten Lebendigkeit, gemeinsame Erlebnisse und Beziehungen, in denen persönliche Entwicklung miteinander geteilt werden konnte.Mein BeitragGemeinsam betrachteten wir, welche Beziehungen weiterhin wichtig und entwicklungsfähig waren, welche Kontakte neu aktiviert werden konnten und welche Freundschaften nicht mehr zur aktuellen Lebensphase passten. Wir klärten, welche Formen von Nähe, Gemeinschaft und Spontaneität die Person vermisste und wo im Alltag neue Begegnung möglich werden konnte.Daraus entstanden konkrete Schritte: vorhandene Kontakte aktiver zu pflegen, selbst zu gemeinsamen Aktivitäten einzuladen und neue soziale Räume auszuprobieren. Die Erfahrungen wurden im Coaching reflektiert und halfen der Person, bewusster zu gestalten, mit welchen Menschen und auf welche Weise sie künftig verbunden sein wollte.
Eine berufliche Lebensentscheidung im privaten Kontext klären
AusgangslageEine Person stand vor einer weitreichenden beruflichen Entscheidung. Die bestehende Situation war nicht mehr vollständig stimmig, zugleich hätte eine Veränderung Auswirkungen auf Sicherheit, Alltag und die gemeinsame Lebensgestaltung gehabt. Parallel standen private Zukunftsfragen und die weitere Familienplanung im Raum. Dadurch ließ sich die berufliche Entscheidung nicht unabhängig von der Partnerschaft und der aktuellen Lebensphase betrachten.
Mein BeitragZunächst trennten wir die verschiedenen Entscheidungsebenen voneinander: die eigenen beruflichen Wünsche, die persönlichen Bedürfnisse nach Sicherheit und Entwicklung sowie die gemeinsamen Zukunftsvorstellungen in der Partnerschaft. Wir betrachteten, welche Aspekte zeitnah entschieden werden mussten, welche noch offenbleiben konnten und welche Bedingungen eine berufliche Veränderung tragfähig machen würden.Der geschützte Reflexionsraum half der Person, berufliche Unzufriedenheit, persönliche Entwicklung und private Verantwortung nicht gegeneinander auszuspielen. Schritt für Schritt entstand mehr Klarheit darüber, welche berufliche Richtung zur eigenen Lebensplanung passte und welche Fragen gemeinsam in der Partnerschaft weiter geklärt werden mussten.
Nach einer Trennung das eigene Leben neu gestalten
AusgangslageEine Person kam nach dem Ende einer Partnerschaft in die Begleitung. Neben Trauer und Enttäuschung mussten gemeinsame Zukunftsbilder, vertraute Routinen und das bisherige Selbstverständnis neu sortiert werden. Offen war, wie das Leben ohne die Beziehung aussehen sollte und was die Person aus dieser Erfahrung für ihre weitere Lebensgestaltung mitnehmen wollte.Mein BeitragIch unterstützte die Person dabei, die Trennung und die damit verbundenen Gefühle einzuordnen. Gleichzeitig betrachteten wir, wie sie sich während der Beziehung verändert hatte und welche Bedürfnisse, Interessen und persönlichen Seiten nun wieder mehr Raum bekommen sollten.Im weiteren Verlauf entwickelte die Person ein klareres Bild davon, wie sie ihren Alltag gestalten, welche Beziehungen sie pflegen und was sie künftig in einer Partnerschaft suchen wollte. Die Zeit nach der Trennung wurde damit nicht nur zu einer Übergangsphase, sondern auch zu einem eigenständigen Abschnitt persönlicher Neuorientierung.
Grenzen setzen und verbunden bleiben
AusgangslageEine Person trug viel Verantwortung im Beruf und erlebte zugleich eine anspruchsvolle familiäre Phase. Heranwachsende Kinder benötigten auf andere Weise Aufmerksamkeit als zuvor, Konflikte nahmen zu und gleichzeitig sollte die Partnerschaft nicht dauerhaft hinter den Anforderungen des Alltags zurückstehen. Unter Belastung reagierte die Person schneller gereizt und fand kaum noch ausreichend Zeit für die eigene Erholung.Mein BeitragWir betrachteten konkrete Situationen, in denen die Person über ihre Grenzen ging, zu viel Verantwortung übernahm oder die eigenen Bedürfnisse erst spät bemerkte. Gemeinsam entwickelten wir Möglichkeiten, Belastung früher wahrzunehmen, Ausgleich verlässlicher einzuplanen und Grenzen klarer zu kommunizieren.Dabei ging es nicht um Rückzug aus der Familie, sondern um Abgrenzung bei erhaltener Verbindung. Die Person konnte zunehmend unterscheiden, wann sie als Elternteil oder in der Partnerschaft gebraucht wurde und wann sie Verantwortung bei anderen lassen durfte. So entstanden mehr Selbstfürsorge und ein bewussterer Umgang mit den wichtigen Beziehungen.
Einen festgefahrenen Beziehungskonflikt klären
AusgangslageZwei einander nahestehende Personen erlebten ihre Beziehung zunehmend als belastet. Gespräche führten schnell zu Vorwürfen, Rechtfertigungen oder Rückzug, obwohl beiden daran gelegen war, die Beziehung zu erhalten. Unterschiedliche Erwartungen an Nähe, Unterstützung und Eigenständigkeit hatten sich über längere Zeit verhärtet. Ohne Begleitung gelang es kaum noch, die eigene Sicht auszudrücken und gleichzeitig für die Perspektive der anderen Person offen zu bleiben.
Mein BeitragIn vertraulichen Einzelgesprächen klärte ich zunächst die jeweiligen Wahrnehmungen, Verletzungen und Erwartungen. Anschließend schuf ich als unbeteiligte dritte Person einen achtsam gehaltenen Raum, der beiden mehr Sicherheit im Kontakt und einen wohlwollenden Austausch ermöglichte. Ich verlangsamte die Kommunikation an entscheidenden Stellen, unterstützte dabei, Vorwürfe in Bedürfnisse zu übersetzen, und sorgte dafür, dass beide Sichtweisen gehört werden konnten, ohne unmittelbar in die vertraute Konfliktdynamik zurückzufallen.Es ging nicht darum, alle Unterschiede aufzulösen. Im Mittelpunkt standen ein besseres gegenseitiges Verständnis, eine klarere Abgrenzung und konkrete Vereinbarungen für den weiteren Kontakt. So entstand eine neue Grundlage, auf der Beziehung möglich blieb, ohne dass eine der beteiligten Personen sich selbst zurückstellen musste.
Einen fachlichen Diskursraum für Entscheiderinnen mitinitiieren
AusgangslageDie wirtschaftliche Transformation stellt Unternehmen vor miteinander verbundene Herausforderungen: technologische Veränderungen, Fachkräftemangel, Kostendruck und neue Anforderungen an Führung und Organisation müssen gleichzeitig bewältigt werden. Mit der ersten Wirtschaftskonferenz „Entscheiderinnen im Diskurs“ sollte ein fachlich fundierter und vertrauensvoller Raum entstehen, in dem Frauen in Führungspositionen ihre Erfahrungen einbringen, den eigenen Kurs reflektieren und gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle unternehmerische Fragestellungen entwickeln konnten.Mein BeitragAls Mitinitiatorin wirkte ich über einen längeren Zeitraum an der Konzeption, Programmgestaltung und Umsetzung der Wirtschaftskonferenz mit, die gemeinsam von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, den Managerinnen Ostwestfalen-Lippe e. V. und dem Verband deutscher Unternehmerinnen e. V. veranstaltet wurde. Gemeinsam mit den beteiligten Partnerinnen entwickelte ich ein Format, das fachlichen Austausch, Reflexion und konkrete Lösungsarbeit miteinander verband. Vier Workshops griffen Herausforderungen aus Produktion, Personalmanagement, Finanzmanagement sowie Künstlicher Intelligenz und IT auf.Ich koordinierte Teile der Zusammenarbeit mit Mitwirkenden, Partnerorganisationen und Organisationsteam und moderierte den Workshop „Künstliche Intelligenz und IT“. Dabei führte ich unterschiedliche Perspektiven aus Führung, Technologie und Organisation zusammen und unterstützte die Teilnehmenden dabei, Auswirkungen von KI auf Unternehmen und Führungsarbeit einzuordnen und praxisnahe Handlungsansätze zu entwickeln. Die Konferenz brachte rund 100 Entscheiderinnen aus Ostwestfalen und dem gesamten Bundesgebiet zusammen und schuf einen Raum für fachlichen, offenen und praxisbezogenen Erfahrungsaustausch.
KI-Paneldiskussion beim Fast & Curious Circle moderieren
AusgangslageBeim Fast & Curious Circle sollte der Einfluss künstlicher Intelligenz auf Unternehmen und Arbeitswelt aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden. Neben technologischen Möglichkeiten ging es um wirtschaftliche Konsequenzen, veränderte Arbeitsweisen sowie die Auswirkungen auf Führung, Organisation und Menschen. Die verschiedenen Sichtweisen des Panels sollten zu einem verständlichen und zugleich differenzierten Zukunftsdiskurs verbunden werden.
Mein BeitragIch bereitete die Paneldiskussion inhaltlich und dramaturgisch vor und entwickelte Fragen, die technologische Entwicklungen mit ihren wirtschaftlichen, organisationalen und menschlichen Auswirkungen verbanden. In der Moderation führte ich durch das Gespräch, arbeitete unterschiedliche Positionen und gemeinsame Linien heraus und übersetzte fachliche Aussagen in übergreifende Fragen für Führung und Transformation.
So entstand eine Diskussion, die künstliche Intelligenz weder auf technische Möglichkeiten reduzierte noch bei allgemeinen Zukunftsbildern stehen blieb. Das Panel eröffnete einen Raum, in dem Chancen, Spannungsfelder und konkrete Gestaltungsaufgaben sichtbar und für das Publikum anschlussfähig wurden.
Unternehmensweites Frauennetzwerk aufbauen und langfristig entwickeln
AusgangslageIn einem international tätigen Unternehmen sollte die Vernetzung von Frauen gestärkt und die bestehende Diversity-Arbeit durch eine unternehmensweite Initiative unterstützt werden. Dafür brauchte es nicht nur einzelne Veranstaltungen, sondern eine tragfähige Struktur, die Austausch, gegenseitige Unterstützung, Sichtbarkeit und persönliche Entwicklung über einen längeren Zeitraum ermöglichte.
Mein BeitragIch gründete das unternehmensweite Frauennetzwerk und leitete es über mehrere Jahre. Gemeinsam mit weiteren Beteiligten entwickelte und steuerte ich Netzwerkinitiativen. Eine digitale Präsenz im Intranet schuf zusätzliche Möglichkeiten für Information, Austausch und Beteiligung.Darüber hinaus vernetzte sich die Initiative mit Frauennetzwerken anderer Unternehmen. So entstand aus einzelnen Aktivitäten eine längerfristige Plattform, die Frauen miteinander verband, Entwicklung und Sichtbarkeit unterstützte und die Diversity-Initiativen des Unternehmens praktisch ergänzte.
Frauennetzwerke verbinden und ihre Wirksamkeit gemeinsam weiterentwickeln
AusgangslageMit der ersten Female Business Network Conference wollten die Managerinnen OWL einen überregionalen Erfahrungs- und Lernraum für Frauen schaffen, die sich in unternehmensinternen und unabhängigen Frauennetzwerken engagieren. Im Mittelpunkt standen nicht nur Vernetzung und Sichtbarkeit, sondern konkrete Fragen der Netzwerkarbeit: Wie lassen sich neue Netzwerke aufbauen und tragfähige Strukturen entwickeln? Wie können Netzwerke Nachwuchskräfte einbinden, Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung stärken und Veränderungen in Organisationen anstoßen? Und woran lässt sich ihre tatsächliche Wirksamkeit erkennen?Mein BeitragAls Mitorganisatorin wirkte ich an der inhaltlichen und organisatorischen Entwicklung der Female Business Network Conference 2023 mit. Gemeinsam mit dem Organisationsteam gestaltete ich ein Konferenzprogramm, das fachliche Impulse mit dem systematischen Austausch zwischen unterschiedlichen Frauennetzwerken verband. Dazu gehörten Keynotes, ein Expertinnen-Talk und interaktive Deep Dives zu Aufbau, Ausrichtung und Wirksamkeit von Netzwerken. Ich beteiligte mich an der Themen- und Programmentwicklung, der Auswahl und Abstimmung mit den Mitwirkenden sowie an Ablaufplanung, Veranstaltungsorganisation und Teilnehmendenkommunikation. So entstand ein Lern- und Begegnungsraum, in dem bestehende Netzwerke voneinander lernen, neue Verbindungen aufbauen und konkrete Ansätze für ihre weitere Entwicklung erarbeiten konnten.
Nachwuchsführungskräfte im Cross Mentoring OWL begleiten
AusgangslageDas Cross Mentoring OWL unterstützt Nachwuchsführungskräfte über einen längeren Zeitraum in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen die bewusste Gestaltung der eigenen Führungsrolle, der Umgang mit wachsenden Verantwortungsbereichen sowie die Frage, wie persönliche Stärken und berufliche Ziele in unterschiedlichen organisationalen Kontexten wirksam eingebracht werden können.
Mein BeitragAls Mentorin begleite ich Teilnehmende des Cross Mentoring OWL über den gesamten Mentoringzeitraum in einem vertraulichen und zugleich praxisnahen Entwicklungsprozess. Die individuellen Schwerpunkte werden zu Beginn gemeinsam geklärt und im Verlauf regelmäßig reflektiert. Je nach Situation geht es beispielsweise um Führung und Zusammenarbeit, die eigene Positionierung, den Umgang mit anspruchsvollen beruflichen Situationen oder die Gestaltung nächster Entwicklungsschritte.Dabei verbinde ich meine Erfahrung als Führungskraft, Transformationsbegleiterin und Coach mit einem offenen Austausch über organisationale Dynamiken und unterschiedliche berufliche Wege. Ich gebe Impulse, stelle Erfahrungen und Perspektiven zur Verfügung und unterstütze dabei, eigene Antworten und tragfähige Handlungsoptionen zu entwickeln. So entsteht ein Reflexionsraum, in dem die Teilnehmenden ihre Stärken bewusster nutzen, ihre Rolle klarer gestalten und ihre weitere Entwicklung selbstbestimmt ausrichten können.
Menschen in Mentoringprogrammen bei ihrer beruflichen Entwicklung stärken
AusgangslageIn unterschiedlichen Phasen der beruflichen Entwicklung entstehen Fragen, für die es im unmittelbaren Arbeitsumfeld nicht immer einen unabhängigen Reflexionsraum gibt. Das kann den Berufseinstieg ebenso betreffen wie die Weiterentwicklung der eigenen Rolle, die Orientierung zwischen verschiedenen Möglichkeiten oder die Vorbereitung auf neue Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Programme wie MentorMe, die Kérastase Power Talks und das Mentoring der Hochschule Mainz schaffen hierfür einen strukturierten Rahmen.
Mein BeitragAls Mentorin begleite ich Menschen aus unterschiedlichen beruflichen Feldern und Entwicklungsphasen dabei, ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele bewusster miteinander zu verbinden. Abhängig vom jeweiligen Programm und individuellen Anliegen unterstütze ich bei der beruflichen Orientierung, der Reflexion von Erfahrungen, der Entwicklung einer stimmigen Positionierung und der Vorbereitung nächster Schritte.Dabei vermittle ich keine vorgefertigten Karrierewege. Ich verbinde persönliche Reflexion mit Einblicken in Führung, Organisation, Veränderung und berufliche Entwicklung und stelle meine eigenen Erfahrungen als Resonanz- und Lernraum zur Verfügung. Die Begleitung stärkt die Fähigkeit, Möglichkeiten differenziert einzuschätzen, eigene Entscheidungen fundiert zu treffen und den weiteren Weg mit größerer Klarheit und Selbstvertrauen zu gestalten.
Veränderung beginnt mit
einem guten Gespräch
Klärend · Verbindend · Gestaltend
Ich glaube daran, dass die besten Veränderungsimpulse im Dialog entstehen.
Ein erstes Kennenlernen bietet Raum, die Situation zu sortieren, Fragen zu klären und herauszufinden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind, ob es um persönliche Resilienz, Führung in Transformation oder KI-geprägte Organisationsentwicklung geht.
Ich freue mich auf unser Gespräch.
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